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	<title>Deutsche Rallye Serie &#124; Pressebereich &#187; Danny Neidel</title>
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	<description>Willkommen im PR-Bereich der Deutschen Rallye Serie</description>
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		<title>Ein Kommentar: Pauschale Kritik hilft nicht weiter…</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Dec 2009 17:36:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Danny Neidel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[drs]]></category>
		<category><![CDATA[Kommentar]]></category>
		<category><![CDATA[Michael Krause]]></category>

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		<description><![CDATA[[Kommentar von Rallye-Report.de] Nachdem Michael Krause unmittelbar vor dem Finale 2009 die Deutsche Rallye Serie (DRS) scharf kritisierte, legt er über seine Internetseite mit der Meldung “… so wird der Rallyesport bedeutungslos …” und mit Beitragen in Internetforen der Rallyeszene &#8230; <a href="http://www.drs.ag/presse/2009/12/pauschale-kritik-hilft-nicht-weiter%e2%80%a6/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.drs.rallyeserver.de/presse/wp-content/uploads/2009/12/img_229.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-461" title="img_229" src="http://www.drs.rallyeserver.de/presse/wp-content/uploads/2009/12/img_229-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>[Kommentar von Rallye-Report.de] Nachdem Michael Krause unmittelbar vor dem Finale 2009 die Deutsche Rallye Serie (DRS) scharf kritisierte, legt er über seine Internetseite mit der Meldung “… so wird der Rallyesport bedeutungslos …” und mit Beitragen in Internetforen der Rallyeszene nach. Grund genug, sich mit den Vorwürfen im Detail zu beschäftigen.<span id="more-460"></span></p>
<p>Auf seiner Internetseite schreibt Krause, “vom 200-er Bereich bis zur Rallye-WM ist ein schleichender Prozess festzustellen, wo es in der Summe immer weiter bergab geht.” Weiter erklärt der Honda-Pilot, dass es bei den Läufen zur Rallye-WM neben Loeb, Hirvonen, Sordo, Latvala und Solberg “in der Regel geldbringende Privatiers mit mittelmässigen Fahrleistungen” gibt. Der Zuschauer müsse daher “nach 12-15 Autos …. zur nächsten WP, weil es sonst langweilig wird.”</p>
<p>Irritiert liest der Rallyefan diese Zeilen. Waren die Auftritte des jungen Nachwuchsteams Gassner/Wüstenhagen auf den internationalen Bühnen wirklich so langweilig, dass man sich diese Leistung nicht anschauen konnte. Offensichtlich haben z.B. in Portugal die Fans das anders empfunden als Michael Krause in Niedereschach. Die waren vom Auftritt des jungen Teams im Mitsubishi außerordentlich begeistert. Im übrigen sind die Äußerungen von Michael Krause, dass alle Piloten die im Feld hinter den fünf bekanntesten Fahrern kämpfen, nur geldbringende Privatiers mit mittelmäßige Fahrleistungen handelt, sehr pauschal und auch nur schwer nachzuvollziehen.</p>
<p>Aber auch in Deutschland erkennt Michael Krause wenig Positives: “Komplette Langeweile, mangelnde Medienarbeit, fast Null Sponsoren, keine Beteiligung der Autoindustrie dann in der DRM, DRS und ADAC Masters bei uns in Deutschland.” Natürlich muss man dem ehemaligen Rallyepilot Recht geben, wenn er die Medienpräsenz des Rallyesports kritisiert. Dieser “besondere” Motorsport fristet nach wie vor ein Schattendasein und die Leistungen der zahlreichen Motorsportler finden medial kaum Anerkennung. Ohne mediale Präsenz fehlt aber nicht nur das Sponsoring seitens der Industrie, auch die Unterstützung durch die lokale Politik hält sich bei einer “Randsportart” in Grenzen. Zwangsläufig stellt sich die Frage, wie man das ändern kann.</p>
<p>Leider findet Michael Krause in seiner öffentlichen Kritik keine Antwort. Ganz im Gegenteil, für Ihn liefert der Rallyesport “komplette Langeweile”. Dann wundert es aber schon, dass er – obwohl er den Rallyesport als Ganzes in Frage stellt – die mangelnde Medienarbeit kritisiert. Schließlich wäre die Vermarktung einer langweiligen Sportart überhaupt nicht nötig weil auch nicht möglich.</p>
<p>In einer Pressemitteilung von Schmack-Motorsport unmittelbar nach seiner Heimrallye in Baden-Württemberg erklärt Krause: “Wir freuen uns riesig hier mit dem Klassen- und Gruppensieg unser vorher gestecktes Ziel erreicht zu haben. Die heutige Punkteausbeute lässt uns schon beruhigter auf die Tabelle der DRS schauen, aber wir wollen jetzt noch nicht an den Titelgewinn denken. Der Weg wird noch weit und wir haben hier einmal mehr gesehen, wie schnell alles vorbei sein kann. Wir konzentrieren uns auf die Wartburgrallye und schauen dann weiter.” Es fällt dem Leser schwer, daraus eine “komplette Langeweile” zu erkennen. Im Übrigen trifft das auch für die Auftritte des Schwaben selbst zu. Insbesondere bei der Rallye Baden Württemberg (DRS) hat Krause gemeinsam mit seinem aus Gotha stammenden Copiloten Sivlio Fleischauer überzeugt. Das Honda-Team schaffte den Gruppen- und Klassensieg mit knapp 3 Minuten Vorsprung vor dem zweitplatzierten Team Hochwimmer/Pfister.</p>
<p>Um so mehr verwundert es, dass der erfahrene Pilot nach 25 Jahren Rallyesport zum Schluß kommt, dass “Rallyesport in dieser Form einfach nicht mehr zeitgemäß ist”. Insbesondere der Zeitpunkt dieser Feststellung verwundert: Krause hatte die DRS-Meisterschaft angeführt, verlor aber bei der Rallye Wartburg wertvolle Punkte und durch die Nichtteilnahme an der Rallye Niederbayern auch die Meisterschaftsführung. Zwangsläufig sah sich der Bankfachwirt aus Oberndorf Vorwürfen aus dem Kollegenkreis ausgesetzt, dass ein abgesagtes AvD-Sponsoring der eigentliche Anlaß für die öffentlich geäußerte Kritik wäre.</p>
<p>Grundsätzlich muss Kritik erlaubt sein und sollte helfen, den Rallyesport im Sinne aller Beteiligten voranzubringen. Daran muss sich auch die Kritik eines erfahrenen Rallyepiloten messen lassen. Allerdings findet sich im Statement von Michael Krause kein einziger Lösungsvorschlag, nur die Äußerung, dass “es keinen Sinn mehr macht” soll offensichtlich einen Ausweg aufzeigen.</p>
<p>Viel enttäuschender ist die Tatsache, dass der eigene Ärger genutzt wird, um alte Wunden wieder aufzureißen. Hatten sich doch die Verbände im vergangenen Jahr endlich wieder aufeinander zu bewegt. Die Rallye Wartburg wurde erfolgreich von ADAC und AvD gemeinsam unterstützt und die Sachsen-Rallye war ein Lauf, der sowohl für die DRM als auch die DRS gewertet wurde. Beides sind außerordentlich positive Entwicklungen, die sowohl von den Fans als auch Teams unterstützt werden sollten. Mit den Aussagen wie “Selbst als DRS-Meister würden wir keinerlei Beachtung finden. Die Meisterschaft, mit einer Handvoll aktiv um den Titel fahrenden Teams, findet noch weniger Anerkennung als die DRM oder das ADAC Masters”, sollen die unterschiedlichen Parteien gegeneinander ausgespielt und alte Gräben “aufgerissen” werden.</p>
<p>Michael Krause hat mit seinen Äußerungen viele Aktive, ehrenamtliche Helfer und Organisatoren “getroffen”. Insbesondere mit der Aussage, dass Rallyesport nicht mehr zeitgemäß wäre, stellt er auch die Leistungen der vielen fleißigen Helfer, die zur Organisation von solchen Veranstaltungen notwendig sind, in Frage. Eine bessere Vermarktung des Rallyesports kann mit seiner Kritik nicht erreicht werden, da er keine Lösungsvorschläge bzw. Verbesserungsmöglichkeiten aufzeigt. Aber seine Äußerungen werden den Gegnern des Rallyesports in Politik und Kommunen neue und hilfreiche Argumente liefern, um die Organisation und Planung von Motorsportveranstaltungen zu erschweren, denkt</p>
<p>Ihr Rallye-Reporter.</p>
<p><a href="http://www.rallye-report.de" target="_blank">www.rallye-report.de</a></p>
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		<title>Der AvD-Sportpräsident Volker Strycek im Gespräch</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Dec 2009 14:07:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Danny Neidel</dc:creator>
				<category><![CDATA[ADAC Rallye Wartburg]]></category>
		<category><![CDATA[DMV Thüringen Rallye]]></category>
		<category><![CDATA[PR-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Automobilclub von Deutschland]]></category>
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		<category><![CDATA[Volker Strycek]]></category>

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		<description><![CDATA[Wann und wo immer es gilt die Marke Opel sportlich zu präsentieren, ist auf Volker Strycek verlass, seit dem Jahr 2009 gilt dies auch für den Rallyesport. Den ersten Kontakt mit dem Rallyesport hatte Strycek in Thüringen. Auf den Wunsch der Organisatoren begleitete der Opel-Sportchef die AvD-Rallye Eisenberg als Vorauswagen. Die Premiere als Teilnehmer gab es kurze Zeit später bei der AvD-Rallye Sachsen. Mit Gesamtplatz 8 und einem 2. Platz in der Division übertraf Strycek - gemeinsam mit dem Thüringer Copilot Robert Patzig - nicht nur die eigenen Erwartungen. Auch die Zuschauer waren vom Fahrstil begeistert. <a href="http://www.drs.ag/presse/2009/12/der-avd-sportprasident-volker-strycek-im-gesprach/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_458" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.drs.rallyeserver.de/presse/wp-content/uploads/2009/12/img_211.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-458" title="img_211" src="http://www.drs.rallyeserver.de/presse/wp-content/uploads/2009/12/img_211-150x150.jpg" alt="Bei der Lausitz-Rallye landeten Volker Strycek und Robert Patzig auf dem 19. Gesamtplatz." width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Bei der Lausitz-Rallye landeten Volker Strycek und Robert Patzig auf dem 19. Gesamtplatz.</p></div>
<p>Wann und wo immer es gilt die Marke Opel sportlich zu präsentieren, ist auf Volker Strycek verlass, seit dem Jahr 2009 gilt dies auch für den Rallyesport. Den ersten Kontakt mit dem Rallyesport hatte Strycek in Thüringen. Auf den Wunsch der Organisatoren begleitete der Opel-Sportchef die AvD-Rallye Eisenberg als Vorauswagen. Die Premiere als Teilnehmer gab es kurze Zeit später bei der AvD-Rallye Sachsen. Mit Gesamtplatz 8 und einem 2. Platz in der Division übertraf Strycek &#8211; gemeinsam mit dem Thüringer Copilot Robert Patzig &#8211; nicht nur die eigenen Erwartungen. Auch die Zuschauer waren vom Fahrstil begeistert.<span id="more-457"></span></p>
<p>Bei seiner Teilnahme an der Rallye rund um Zwickau, die sowohl Bestandteil des DRM- als auch DRS-Kalenders war, wurde Strycek offenbar mit den Rallyevirus infiziert. Damit war seine Teilnahme bei der Rallye Wartburg in der Opelheimat nur konsequent. Eine Plazierung unter den Top 10 war das erklärte Ziel. Mit einem dritten Platz in der Gesamtwertung und den Bestzeiten auf drei Wertungsprüfungen begeisterte das Opel-Team erneut die Zuschauer. Bei der 10. Lausitz-Rallye starteten Strycek und Patzig im Opel Corsa OPC Turbo und konnten mit dem 19. Gesamtplatz die erste Rallyesaison erfolgreich beenden.</p>
<p>Als AvD-Sportpräsident bringt sich Volker Strycek aktiv in die Diskussion um die Zukunft des Rallyesports ein und stand dem Rallye-Report für ein Interview zur Verfügung:</p>
<p><strong>Herr Strycek, die 2006 als Ersatz für die ausgefallene DRM begründete Deutsche Rallye Serie (DRS) geht 2010 in die fünfte Saison. Wie bewerten Sie die bisherige Entwicklung der DRS und welche Perspektiven sehen für die DRS mittel- und langfristig?</strong></p>
<p>V. Strycek: Die DRS, spontan als Ersatz für die DRM ins Leben gerufen, hat sich sehr gut entwickelt. Mit ein Grund dafür ist auch die tatkräftige Unterstützung und Mitarbeit in der Organisation der Veranstaltungen durch unseren Rallyeleiter, Michael Görlich und die gesamte AvD-Mannschaft . Die Auswahl der DRS Events war gelungen und für die Teilnehmer attraktiv. Das Konzept soll auch 2010 beibehalten werden. Um eine Aussage über die langfristige Perspektive zu machen, muss abgewartet werden, wie sich der Rallyesport in Deutschland entwickelt.</p>
<p><strong>Der Vizemeistertitel 2009 ging an die jungen Thüringer Andreas Lohfing und Marco Witzel im seriennahen VW Polo GTI. Somit hat das ausgeglichene Punktesystem der DRS bewiesen, dass auch Teams mit einem leistungsschwächeren Fahrzeug aber konstanten Leistungen bei den einzelnen Veranstaltungen in der Meisterschaft ganz vorne landen können. Kann man das ausgeglichene Punktesystem als Erfolgsrezept der DRS bezeichnen?</strong></p>
<p>V. Strycek: Genau das ist das Ziel: Allen Teilnehmern eine reale Chance zu bieten, über das Punktesystem erfolgreich zu sein.</p>
<p><strong>Die Planungen für die nächste Saison laufen sicherlich auf Hochtouren. Wird es grundlegende Änderungen/Neuerungen im Konzept geben?</strong></p>
<p>V. Strycek: Nein, wir bauen auf dem bestehenden Konzept auf, wollen jedoch einige Details verbessern.</p>
<p><strong>Zum Ende der Saison 2009 und gab es Misstöne aus dem Teilnehmerfeld. Können Sie die von Michael Krause geäußerte Kritik nachvollziehen?</strong></p>
<p>V. Strycek: Grundsätzlich muss es erlaubt sein, Kritik zu üben. Nichts und niemand ist perfekt. Ich wünsche mir jedoch, dass nicht in der Öffentlichkeit diskutiert wird. Unser Rallyeleiter hat auch dieses Thema professionell abgearbeitet und Lösungen aufgezeigt.</p>
<p><strong>Stehen die Wertungsläufe und deren Termine für die kommende Saison schon fest? Wird es in Thüringen mit der Rallye Eisenberg, Rallye Wartburg und Thüringen-Rallye wieder drei Termine geben?</strong></p>
<p>V. Strycek: Die Planungen laufen auf Hochtouren. Bestätigen können wir die Rallye Eisenberg noch nicht. Die beiden anderen Rallyes sollen wieder im Programm sein.</p>
<p><strong>Die Absage der Rallye-Oberland, die Entwicklungen bei unseren Nachbarn in Österreich und die Suche nach einer geeigneten Rallye für das DRM-Finale führen zwangsläufig zur Frage &#8220;Quo vadis Rallyesport&#8221;? Unter zahlreichen Fans gibt es die Sorge, dass der nationale Rallyesports in die Krise steuert. Sehen Sie das ähnlich?</strong></p>
<p>V. Strycek: Ich habe mich bereits mehrfach dazu geäußert: Meines Erachtens brauchen die Aktiven im nationalen Rallyebereich eine sauber aufgestellte Struktur für die Zukunft. Ich spreche hier von der ersten und zweiten Liga und einem sauberen Unterbau. Wenn wir es schaffen, Rallyes gemeinsam zu organisieren wie bei der Rallye Wartburg praktiziert, kann man sich die ganzen Serien sparen, einen erforderlichen Unterbau schaffen und damit etwas für die Sportler tun.</p>
<p><strong>Sehen wir eine derartige Zusammenarbeit von ADAC und AvD in den nächsten Jahren häufiger?</strong></p>
<p>V. Strycek: Wenn es nach uns geht, sind wir gern wieder zu einer solchen Zusammenarbeit bereit &#8211; auch über die Rallye Wartburg hinaus.</p>
<p><strong>Die Thüringer Rallyefans waren von Ihren Auftritten im Opel Astra KitCar sowohl als Vorausfahrzeug bei der Mohren-Rallye als auch als Gesamtdritter bei der Wartburg-Rallye begeistert. Sie auch?</strong></p>
<p>V. Strycek: Für mich ist dieses großartige Ergebnis bei der Rallye Wartburg immer noch nicht ganz nachvollziehbar. Ich hätte nie geglaubt, dass so etwas möglich ist. Für mich waren dies die ersten Rallyes, die ich gefahren bin und von der Begeisterung, von der Faszination, die ich dabei bei mir, meinem Co-Piloten und den Fans feststellen konnte, schwärme ich noch heute. Bei der Lausitz-Rallye bin ich das erste Mal auf Schotter gefahren. Auch da kam selbst für einen hartgesottenen Motorsportler wie mich ein ganz neues Feeling und neue Begeisterung auf. Ich hatte schon immer großen Respekt vor den Rallyefahrern, kann aber erst jetzt so richtig nachvollziehen, was die Piloten und vor allem auch die Co-Piloten leisten.</p>
<p><strong>Sehen wir Sie in der Saison 2010 erneut in Thüringen?</strong></p>
<p>V. Strycek: Wenn es nach mir geht, gerne. Aber ob sich dieser Wunsch realisieren lässt, kann ich heute noch nicht absehen.</p>
<p><strong>Werden wir Sie dann mit dem Opel Corsa OPC Turbo oder dem Opel Astra KitCar starten?</strong></p>
<p>V. Strycek: Am liebsten würde ich mit beiden fahren. Welches Fahrzeug würden Sie denn gerne sehen?</p>
<p>Nach den Auftritten in Sachsen und Thüringen ist unser Favorit das Opel Astra KitCar &#8211; laut, schnell und quer! Wir freuen uns schon jetzt auf die kommende DRS-Saison und danken Ihnen für das Gespräch.</p>
<p><strong>Zur Person:</strong><br />
Der am 13. Oktober 1957 in Essen geborene Volker Strycek gewann 1984 mit BMW die Deutsche Tourenwagen-Meisterschaft (DTM) und fuhr ab 1989 für Opel. Nach Ende der Deutschen Produktionswagen-Meisterschaft wurde Strycek Manager bei Opel. Die motorsportlichen Aktivitäten fanden allerdings kein Ende sondern – ganz im Gegenteil – wurden erfolgreich fortgesetzt. Im Jahr 2003 gewann Strycek das 24-h-Rennen auf dem Nürburgring mit einem DTM-Opel und zusammen mit drei weiteren Piloten.</p>
<p>Seit 1998 ist der Vater zweier Kinder Geschäftsführer des Opel Performance Centers (OPC) und Chef der Mottorsportabteilung von Opel. Der AvD-Sportpräsident lehrt seit 2006 an der Technischen Universität Berlin das Fach &#8220;Technik und Management im Motorsport&#8221;.</p>
<p>© <a href="http://www.rallye-report.de" target="_blank">Rallye-Report.de</a> // Danny Neidel</p>
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		<title>Rallye &amp; Opel rücken für DRS-Lauf enger zusammen</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Dec 2009 12:10:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Danny Neidel</dc:creator>
				<category><![CDATA[ADAC Rallye Wartburg]]></category>
		<category><![CDATA[AvD Rallye-Eisenberg]]></category>
		<category><![CDATA[PR-Meldungen]]></category>
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		<description><![CDATA[(Rallye-Report.de) Nach der Rallye ist vor der Rallye und dementsprechend laufen die Vorbereitungen für die 51. Rallye Wartburg schon vor Jahresende auf Hochtouren. Als hätte der MC Eisenach damit nicht schon genug Arbeit, gibt es neuen Zündstoff durch die Verlegung &#8230; <a href="http://www.drs.ag/presse/2009/12/rallye-opel-rucken-fur-drs-lauf-enger-zusammen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.drs.rallyeserver.de/presse/wp-content/uploads/2009/12/img_204.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-453" title="img_204" src="http://www.drs.rallyeserver.de/presse/wp-content/uploads/2009/12/img_204-150x150.jpg" alt="img_204" width="150" height="150" /></a> (<a href="http://www.rallye-report.de" target="_blank"><strong>Rallye-Report.de</strong></a>) Nach der Rallye ist vor der Rallye und dementsprechend laufen die Vorbereitungen für die 51. Rallye Wartburg schon vor Jahresende auf Hochtouren. Als hätte der MC Eisenach damit nicht schon genug Arbeit, gibt es neuen Zündstoff durch die Verlegung der Lausitz-Rallye 2010.<span id="more-452"></span></p>
<p>Die Organisatoren rund um Wolfgang Rasper verkündeten unmittelbar nach dem Entzug des DRM-Prädikates, dass die Lausitz-Rallye nicht mehr im Herbst sondern vom 29. Juli bis 1. August gemeinsam mit den Baja300-Powerdays stattfinden soll. Genau dieses Wochenende ist bei vielen Fans schon blockiert, schließlich steht der Termin für die 51. Ausgabe der Rallye-Wartburg seit langem fest. Grund genug für den Rallye-Report bei Thomas Gimm, Pressesprecher des MC Eisenach, nachzufragen, wie er die aktuelle Situation bewertet.</p>
<p><strong>Wenn man Fans und Teams befragt, war das Jubiläum der Rallye Wartburg im aktuellen Jahr ein voller Erfolg. Sehen das die Organisatoren genauso?<br />
</strong><br />
Th.G.: Ja. Wir sind mit dem Verlauf der Rallye Wartburg mehr als zufrieden. Die Organisation der 50. Ausgabe war schon allein durch das Jubiläum etwas Besonderes, hinzu kam noch die Tatsache, dass die Rallyeorganisation in den Händen eines neu gewählten Vorstandes mit einem neuen Vorsitzenden lag.<br />
Umso mehr freuen wir uns, dass es keine Probleme gab. Ganz im Gegenteil, es hat einfach alles gepasst. Die Fans kamen zahlreich, das Wetter war perfekt und wir konnten den Zeitplan fast auf die Minute einhalten.</p>
<p><strong>Gibt es einen besonderen Moment oder eine besondere Geste, die Sie mit der Jubiläumsausgabe in Verbindung bringen?<br />
</strong><br />
Th.G.: Es gab für mich persönlich zwei bemerkenswerte Momente und an Beiden war Volker Strycek beteiligt. Der Opel-Sportchef war nach dem guten Ergebnis bei der Sachsen-Rallye motiviert bis unters Dach. Dies bekamen wir bereits am Samstag vormittag zu spüren. Das Organisationsteam war um 6.00 Uhr auf dem Serviceplatz, um die Papierabnahme vorzubereiten. Um 6.30 Uhr flog Volker im blauen Opel Insignia OPC auf dem Platz ein. Auf meine Frage, was er schon hier wolle, antwortete er „trainieren“. Das hat mich sehr beeindruckt.<br />
Gänsehaut bekam ich aber bei einer besonders schönen Geste im Rahmen der Siegerehrung. Die beiden Opel Piloten Volker Strycek und Martin Häring lieferten sich während der gesamten Rallye einen spannenden Kampf um Platz 3, den Volker für sich entscheiden konnte. Bei der Siegerehrung reichte er den Pokal für das beste Opel Team direkt an Martin Häring weiter. Das war etwas ganz Besonderes!</p>
<p><strong>Genau dieser Volker Strycek ist zugleich AvD-Sportpräsident und war auch in dieser Funktion vom Engagement des MC Eisenach schwer beeindruckt. Wird auch die 51. Ausgabe der Rallye Wartung ein Wertungslauf zur Deutschen Rallye Serie sein?<br />
</strong><br />
Th.G.: In der Zwischenzeit liegt uns die Zustimmung seitens des DRS-Organisators Michael Görlich vor und somit wird die 51. Rallye Wartburg wieder ein Wertungslauf zur Deutschen Rallye Serie sein.</p>
<p><strong>Unter zahlreichen Fans gibt es die Sorge, dass der nationale Rallyesport in eine erneute Krise steuert. Sehen Sie das ähnlich?<br />
</strong><br />
Th.G.: Ich persönlich glaube, dass in den nächsten Jahren einige Dinge bewegt werden müssen, um den Rallyesport zukunftsfähig zu machen. Mit der heutigen Struktur haben wir – mittel- und langfristig gesehen &#8211; keine Chance. Wir brauchen eine Topliga, die Zuschauern und Fans die gesamte Rallyeelite Deutschlands präsentiert. Nur dann könnte es uns gelingen eine größere mediale Aufmerksamkeit zu erzeugen. Unter der ersten ist auch eine starke zweite Liga notwendig, die vor allem dem Nachwuchs die Chance gibt, die Leistungen unter Beweis zu stellen.</p>
<p><strong>Auf die 51. Ausgabe der Rallye Wartburg vom 30. Juli bis zum 1. August 2010 freuen sich die Rallyefans aus ganz Deutschland. Die Freude wird nunmehr durch die Bekanntgabe des Termins für die Lausitz-Rallye 2010 getrübt. Was haben Sie gedacht, als Sie von dem Termin erfuhren?<br />
</strong><br />
Th.G.: Ich war geschockt, denn sowohl die Lausitz-Rallye als auch unsere Rallye Wartburg sind Publikumsmagneten. Wir nehmen uns gegenseitig die Zuschauer weg und das verstehe ich nicht. Schließlich ist der Termin der Rallye Wartburg seit langem bekannt.<br />
Für uns gibt es auch keine Alternative. Nach langen Verhandlungen mit dem Management konnten wir auch endlich erreichen, dass Opel und die Rallye wieder näher zusammen rücken. Wir dürfen erstmals die Parkplätze am Opel Tor 1 als Serviceplatz und Teile des Werkes als Rallyezentrum nutzen. Diese Möglichkeit besteht natürlich nur im Rahmen der Betriebsferien im Opel-Werk Eisenach. Damit ist auch klar, dass für uns eine Terminverschiebung &#8211; auch aus organisatorischen Gründen &#8211; nicht möglich ist.</p>
<p><strong>Die Planungen für die 51. Ausgabe laufen also schon jetzt auf Hochtouren. Wird es Änderungen gegenüber dem Vorjahr geben?<br />
</strong><br />
Th.G.: Der Umzug des Rallyezentrums bedingt zwangsläufig, dass wir eine neue Strecke für den Shakedown finden mussten. Mit dem Gewerbegebiet in Stedtfeld sind wir fündig geworden. Das Besondere dabei ist, dass die Zuschauer das Auto auf dem Serviceplatz abstellen und den Shakedown zu Fuß erreichen können. Gleichzeitig werden wir für die Zuschauer einen Shuttle-Bus organisieren.</p>
<p><strong>Wird die Idee einer Schotterprüfung im kommenden Jahr umgesetzt?<br />
</strong><br />
Th.G.: Unsere Idee einer Schotterprüfung auf einem Truppenübungsplatz scheiterte am Thüringer Waldgesetz, welches Motorsport-Veranstaltungen auf Waldwegen im Thüringer Wald verbietet. Wir sind natürlich enttäuscht und wollen noch nicht verstehen, dass ein Panzer umweltfreundlicher als ein straßenzugelassenes Wettbewerbsfahrzeug sein soll.<br />
Aber wir geben nicht auf, eine neue Wertungsprüfung wird es auf jeden Fall geben. Ich will noch nicht zuviel verraten, da der Vorstand die Prüfung in den nächsten Tagen noch einmal genau unter die Lupe nehmen will. Nur soviel, es wird eine sehr schnelle Prüfung werden, die keine Fehler verzeiht.</p>
<p><strong>In Eisenberg steht die Lokalpolitik &#8211; besonders Bürgermeister Ingo Lippert &#8211; hinter der Mohren-Rallye, wie sieht es in Eisenach aus?</strong></p>
<p>Th.G.: Auch ich bin beeindruckt von Engagement des Eisenberger Bürgermeisters. Aber auch wir in Eisenach sind glücklich darüber, dass wir einen „motorsportverrückten“ Oberbürgermeister haben. Matthias Doht unterstützt uns wo er nur kann und ist bei der Rallye Wartburg regelmäßig anwesend. Bei der Festveranstaltung zum 50-jährigen Bestehen unseres Vereins bekamen wir die Zusage, den Eisenacher Marktplatz auch zukünftig als Start- und Zielort benutzen zu dürfen.<br />
Allerdings kann man niemals genug Unterstützung bekommen und ich wünsche mir für die kommenden Jahre, dass auch die überregionale Politik die Bedeutung und das Potential der Rallye-Wartburg für den Tourismus und die Wirtschaft erkennt.</p>
<p><strong>Der MC Eisenach e.V. will im kommenden Jahr weitere Veranstaltungen ausrichten. Können Sie uns etwas mehr verraten?<br />
</strong><br />
Th.G.: Der MC Eisenach möchte sich in Zukunft breiter aufstellen. Mit den zwei geplanten Veranstaltungen wollen wir den Liebhabern schön restaurierter Oldtimer etwas bieten. Die &#8220;Opel Classic Hessen Thüringen&#8221; findet rund um den Männertag statt. Diese organisieren wir gemeinsam mit dem ADAC. Vom 26. bis 29. August richten wir die 2. Internationale Oldtimer-Rallye aus. Auch dabei werden wir den Zuschauern und Fans zahlreiche Oldtimer und Spezialfahrzeuge präsentieren.</p>
<p>Vielen Dank für das Gespräch!</p>
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