97 Teams fiebern dem Start entgegen
Unter dem Motto „Volle Attacke in Niederbayern“ startet am morgigen Samstag, den 28. August, Anton Werner (Altfraunhofen) in die 13. Auflage der AvD-Niederbayern-Rallye. Mit einem Sieg möchte der 2.-platzierte der Deutschen Rallye Serie (DRS) des Automobilclubs von Deutschland (AvD) den Abstand auf den Führenden, Olaf Dobberkau aus Schleusingen, verkürzen. Viele Piloten sprechen von einem Reifenpoker, da am morgigen Samstag Schauer in der Region zwischen Passau und Deggendorf vorausgesagt sind. Spannend wird auf feuchten Strecken daher das Duell der heckgetriebenen Porsche gegen die allradgetriebenen Mitsubishi und Subaru, was auch die Kommentare der Piloten belegen:
Olaf Dobberkau (Schleusingen), Porsche 911 GT3
“Wir werden wie immer unser Bestes geben und hoffentlich an unsere Leistungen bei der Wartburg-Rallye anknüpfen. Es wird sicher erneut einen spannenden Schlagabtausch geben. Wir müssen aber auch taktisch fahren und dürfen nicht so viel riskieren, denn nächste Woche steht schon die nächste Rallye an. Da geht’s dann im Saarland um das Finale der Deutschen Rallye-Meisterschaft. Die Rallye in Bayern sehen wir daher auch als Test für den Showdown der DRM.“
Anton Werner (Altfraunhofen), Porsche 911 GT3
„Bei uns zählt nur volle Attacke. Wir hoffen auf trockene Wetterverhältnisse, denn im Regen wird es schwierig, gegen die Allradkonkurrenz anzukommen. Die Wertungsprüfungen (WP) sind sehr schön und kommen unserem Porsche entgegen. Nur das Schotterstück passt da nicht so ganz in die Streckencharakteristik.“
Maik Stölzel (Zwickau), Porsche 911 GT3
„Ich bin jetzt froh, dass wir endlich das neue Sachs-Fahrwerk im Auto drin haben. Bisher habe ich damit zwar nur 5 Testkilometer gefahren, aber die Einstellungen lassen sich sehr viel präziser und exakter durchfahren. Auch reagiert unser Porsche sehr viel feinfühliger. Daher freue ich mich jetzt auf die schönen Prüfungen hier. Genial ist natürlich die Letzte. Mit über 26 Kilometer fordert sie die volle Konzentration.“
Mark Muschiol (Chemnitz), Renault Clio Ragnotti
„Ich freue mich in jedem Jahr auf die Veranstaltung. Sie zeichnet sich aus durch die selektiven und schnellen Asphaltprüfungen sowie durch eine sehr gute Organisation. Wir hoffen auf trockenes Wetter und sind gespannt auf die Konkurrenz aus der Austrian Rally Challenge (ARC).“
Robert Pritzl (Hohenwarth), Subaru Impreza
„Es ist einfach nur schön, vor all den einheimischen Rallyefans zu fahren. Daher danke ich auch besonders unserem Teamchef Sepp Gogeißl, der den Start hier ermöglicht hat. Morgen wird es sicherlich eine Reifenlotterie geben. Daher dürfen wir uns nicht verpokern und hoffen, bis zum Schluss mit guten Zeiten auf der Strecke zu bleiben. Schließlich wollen wir ja auch in der kommenden Woche die Saarland-Rallye fahren. Spannend wird auch der Kampf mit dem Porsche – wo wir vermutlich nur bei Regen eine Chance haben.“
Rainer Noller (Abstatt), Mitsubishi Lancer
„Da kann ich Robert eigentlich nur zustimmen. Wir werden lediglich bei feuchten Witterungsverhältnissen eine Chance gegen die Porsche haben. Natürlich möchte ich meinen Vorjahressieg wiederholen – dafür werden wir auch alles geben. Bleibt es trocken, sehe ich Anton Werner als großen Favoriten hier. Aber trotzdem werden wir bis zum letzten Kilometer um einen Podiumsplatz kämpfen.“
Weitere Informationen zur AvD-Niederbayern-Rallye finden Sie auf www.niederbayern-rallye.de, sowie die aktuellen Startzeiten und im Laufe der Veranstaltung die Ergebnisse unter www.rallye-daten.de





