Bei der AvD-Rallye Niederbayern, dem 6. Lauf zur Deutschen Rallye Serie (DRS) des AvD, treten gleich 4 Subaru-Teams im Kampf gegen die schnellen Hecktriebler an: Allen voran die beiden Porsche von Olaf Dobberkau (Schleusingen) und Maik Stölzel (Zwickau). Aber auch Uwe Nittel (Adelmannsfelden), traditionell im Fricker-Mercedes unterwegs, wird um den Sieg ein Wörtchen mitreden wollen. Neben Manfred Stohl, dem Gruppe N-Weltmeister aus dem Jahr 2000, werden auch Robert Pritzl (Hohenwarth), Ellen Lohr (Monaco) und Sandro Wallenwein (Stuttgart) um fordere Platzierungen in ihren Subarus kämpfen. Dabei vertraut der Stuttgarter auf Flüssiggas in der Befeuerung seines Motors.
Robert Pritzl als Lokalmatador stand der DRS-Redaktion in einem Interview Rede und Antwort:
Red: Robert, du liegst momentan auf einem guten 3. Platz in der DRS. Was ist dein Ziel bei deiner Heimveranstaltung?
RP: Ich möchte natürlich ohne größere Probleme ins Ziel kommen und dabei so viele Punkte wie möglich sammeln um eine gute Ausgangsposition für das Saisonfinale in Österreich zu haben.
Red: Glaubst du, dass du die 14 Punkte Rückstand auf den Zweitplatzierten Maik Stölzel wettmachen kannst?
RP: Es wird sehr schwer werden Maik noch einzuholen. Aber wir werden natürlich alles versuchen, um noch einen weiteren Platz nach vorne zu kommen. Das SG-Sport Team hat den Subaru wieder bestens vorbereitet. Wir konnten sogar am vergangenen Wochenende noch einen kleinen Test absolvieren.
Wenn Maik ins Ziel fährt, ist für uns ein Klassensieg notwendig, um überhaupt noch Chance auf den 2. Platz in der DRS-Gesamtwertung zu haben.
Red: Gibt es für dich eine Lieblingsprüfung auf der AvD-Rallye Niederbayern? Welchen Heimvorteil genießt du gegenüber deinen Mitbewerbern?
RP: Traditionell gibt es bei der AvD-Rallye Niederbayern eine lange Abschlussprüfung, die mir sehr liegt. Ich hoffe, dass es auch in diesem Jahr so sein wird. Speziell an das vergangene Jahr habe ich gute Erinnerungen an einen Zweikampf mit Sascha Plöderl, den ich auf dieser Königsprüfung für mich entscheiden konnte.
Einen direkten Heimvorteil sehe ich nicht, da auch meine Konkurrenten diese Veranstaltung schon mehrfach bestritten haben und die WP´s fast 100km von meinem Heimatort entfernt liegen. Jedoch stehen auf den Prüfungen rund um Außernzell immer sehr viele Fans und Freunde am Streckenrand, die mich tatkräftig unterstützen.
Red: Wer sind deine härtesten Kontrahenten?
RP: Das sind natürlich in erster Linie Rainer Noller und Uli Kübler, die in ihren EVO´s speziell auf schnelleren Prüfungen leichte Vorteile haben. Aber wir werden natürlich alles geben um hier in Niederbayern um den Klassensieg mitzukämpfen. Mit unserem Teamkollegen Manfred Stohl haben wir hier natürlich eine besonders hohe Messlatte.
Red: Vielen Dank für das Gespräch und deine ausführlichen Informationen.
Weitere Informationen zu Robert Pritzl und seinem Team finden Sie auf : www.sg-sport.com/
Text: Markus Schramm // Media Activa
Bild: Mathias Mahrholz // Coolboards Media

