Monaco-Feeling in Zwickau

Carsten Mohe-André Kachel, Renault Clio R3

Carsten Mohe-André Kachel, Renault Clio R3

Tausende Zuschauer sorgten an der „Glück-Auf-Brücke“ für eine geniale Stimmung

Bei der AvD-Sachsen-Rallye rund um Zwickau führt nach dem 1. Veranstaltungstag Olaf Dobberkau (Schleusingen) mit 36 Sekunden vor Peter Corazza (Oelsnitz) und 48 Sekunden vor Hermann Gaßner jun (Surheim). Auf den Plätzen 4 und 5 folgen Sandro Wallenwein und Matthias Kahle. Die 3. Wertungsprüfung wurde nach einem Unfall von Ulli Kübler (Öhringen) abgebrochen. Dabei wurde ein Kameramann verletzt. Er war ansprechbar sowie transportfähig und wurde zur Abklärung ins Krankenhaus gebracht.


Gleich zu Beginn der AvD-Sachsen-Rallye ergab sich ein spannender Kampf an der Spitze. Nach der 1. Wertungsprüfung (WP) übernahm Peter Corazza im Mitsubishi Lancer die führende Position, die er bis zur WP 5 behielt. Ein starker Auftritt von Olaf Dobberkau mit seinem Porsche 911 GT3 auf dem Rundkurs „Glück-Auf-Brücke“ half ihm die Führung zu erobern: „Das war eine gigantische Zuschauerkulisse an der „Glück-Auf-Brücke“. Die Fans haben gejubelt und für eine tolle Stimmung gesorgt. Vor einer derartigen Kulisse zu fahren ist gigantisch. Das könnte immer so sein.“


Für Spannung sorgte auch der auf WP 4 einsetzende Regen. Dadurch verlor u.a. Matthias Kahle über eine Minute auf Peter Corazza. Nach einer guten 2. Gesamtzeit beim 2. Durchgang der „Glück-Auf-Brücke“ sicherte Matthias Kahle den 5. Platz im Gesamten: „Auf einer Prüfung ist mir der Motor abgestorben. Somit haben wir einiges an Zeit verloren. Ich hoffe, es geht morgen so gut weiter wie wir heute aufgehört haben.“

In der Division 2 (Fahrzeuge bis 2-Liter Hubraum) setzte sich Carsten Mohe (Crottendorf) auf seinem Renault Clio R3 in Szene. Er verwies den AvD-Sportpräsidenten Volker Strycek und Peter Zehetmaier (Stephanskirchen) auf die Plätze 2 und 3. „Bei uns lief alles problemlos. Mit meinem 7. Gesamtrang bin ich mehr als zufrieden“, erklärte der Crottendorfener im Etappenziel. Zufrieden zeigte sich auch Volker Strycek nach dem Schluss-Service: „Ich bin super glücklich, dass wir den 1. Tag so gut überstanden haben. Unter die Top 10 zu fahren hätte ich mir wirklich nicht erträumt. Und vor allem 2-mal die drittbeste Zeit auf der „Glück-Auf-Brücke“ zu fahren – das war schon genial. Ich bin happy!“

Ein spannender Sekundenkrimi bahnte sich auch in der Division 3 (Fahrzeuge bis 1,6-Liter Hubraum) an. Dort hatte Felix Herbold aus Ismaning in seinem Citroen C2 R2 die Nase vorn. Er setzte sich gegen seine Citroen-Mitstreiter Christian Riedemann (Sulingen) und Lars Mysliwietz (Piesbach) durch.

Richtig gekämpft wurde auch im Suzuki Rallye Cup, der Division 4: Manuel Kößler (Füssen) übernahm die Führung. Dominik Port (Wadern) und Thomas Leipold (Schlüchtern) fuhren auf die Plätze 2 und 3.

Zweitbester Pilot in der Deutschen Rallye Serie (DRS) hinter Olaf Dobberkau wurde Rainer Noller (Abstatt): „Platz 8 im Gesamt war sicherlich eine solide Ausgangsbasis. Wir können uns am morgigen Tag sicherlich noch steigern“, erklärte Noller im Ziel. Platz 3 in der DRS sicherte sich Robert Pritzl (Hohenwarth).


Die aktuellen Ergebnisse finden Sie unter www.avd-sachsen-rallye.de

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Peter Corraza-Ronald Bauer, Mitsubishi Lancer Evo7.jpg

Peter Corazza Ronald Bauer, Mitsubishi Lancer Evo7

Olaf Dobberkau/Alexandra König - Porsche 911 GT3 RS

Olaf Dobberkau/Alexandra König - Porsche 911 GT3 RS

Felix Herbold/Kevin Zemanek - Citroen C2R2 Max

Felix Herbold/Kevin Zemanek - Citroen C2R2 Max

Carsten Mohe/André Kachel - Renault Clio R3

Carsten Mohe/André Kachel - Renault Clio R3

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